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9 Wege wie Du Black-Owned-Businesses supportest

#supportblackbusiness ist keine neue Idee!
Was aber tun, wenn Du nur wenig Ideen und Geld übrig hast, um in die Produkte & Dienstleistungen von Schwarzen Geschwistern zu investieren? Keine Sorge!
Hier stelle ich Dir 9 Wege vor, mit denen Du Black-Owned-Businesses unterstützen kannst, ohne gleich ein Vermögen dabei ausgeben zu müssen:

1. Mund zu Mund-Propaganda/ Empfehlungsgeschäft

Deine Freundin hat ein Startup mit kreativer Mode begonnen.
Nun sitzt Du auf der Arbeit und ein Arbeitskollege sucht nach einem ausgefallenen Geschenk für den Geburtstag seiner Frau: 

Empfiehl die Mode deiner Freundin! Das ist ein sehr effizienter Weg, wie Deine Freundin an gute, neue Kunden kommen kann, ohne viel Geld für Werbung ausgeben zu müssen.

Eine Einschränkung sei jedoch an dieser Stelle erwähnt:

Empfehle nur Businesses oder Produkte weiter, von deren Qualität Du überzeugt bist, weil Du schon mit Ihnen zu tun hattest, oder für die Du Deine Hand ins Feuer legen kannst!

Nichts wäre im obigen Beispiel ärgerlicher, als das Dein Arbeitskollege Dir hinterher nicht mehr vertraut, weil Du zu viel versprochen hast und Dein Tipp dann die letzte Empfehlung von Dir gewesen ist, der er nachgekommen ist…

2. Online Bewertungen

Vielleicht hast Du es nicht ganz auf dem Schirm, aber Deine positive Bewertung z.B. auf der Facebookseite, dem Google-Profil oder beim YouTube-Video eines Businesses, dass Du unterstützen möchtest, spielen eine große Rolle für die Sichtbarkeit seines Onlineauftritts. Dabei gilt:

Je ausführlicher und detaillierter Deine Bewertung oder Dein Feedback ist, desto höher stufen die Online-Werbeplatzhirsche Facebook und Google die Relevanz des jeweiligen Businesses ein und belohnen es mit einer stärkeren organischen Reichweite.

Hinzu kommt, dass Deine Rezension auch für Interessenten und möglicherweise künftigen Kunden des Businesses von großer Bedeutung sind. Schließlich ist man neugierig was andere Kunden für ein Feedback zum jeweiligen Produkt oder der Dienstleistung abgegeben haben, ähnlich wie Du das vielleicht von Amazon her kennst.

Merke: Ein nicht-geringer Teil Menschen trifft aufgrund der Meinung anderer Kaufentscheidungen.

Oberstes Prinzip hier ist auch die Authentizität bzw. Echtheit einer Bewertung. 
D.h. sei ehrlich und gebe nur Bewertungen ab bei Businesses mit deren Produkten & Dienstleistungen Du wirklich zu tun hattest. Dabei musst Du nicht übertreiben, schließlich kann man auch ohne Kommentar bewerten, aber wenn Du eine wirklich positive Erfahrung mit einem Black Business gesammelt hast, kannst Du natürlich auch gerne eine ausführlichere Bewertung mit Deiner Story abgeben.

Das Black Business und seine künftigen Kunden werden Dir sehr dankbar sein dafür!

3. Family- & soziale Unterstützung

Ein Business zu führen kann eine Mammutsaufgabe sein.
Besonders wenn die Person, die es betreibt daneben weitere verantwortungsvolle Aufgaben hat. Das reicht von der Rolle als StudentIn, AzubiNe bis hin zum Mama/ Papa, oder eine Kombination davon…

Stell Dir z.B. vor, das Catering-Business einer Schwarzen Mutter lebt davon, dass sie deutschlandweit auf Festivals unterwegs ist und dort kocht & verkauft. Biete Ihr doch mal an ihre Kinderbetreuung für ein Event zu übernehmen, oder biete ihr an, einen Nachmittag mit ihren Kindern auf dem Spielplatz zu verbringen, damit sie ihr Event zuhause in Ruhe vorbereiten kann.
Hier ist Deiner Kreativität keine Grenze gesetzt.
Ich würde empfehlen, dass Du Dir dazu Gedanken machst und anschließend mit konkreten Hilfsangeboten auf die Person Deiner Wahl zukommst.

Viele EinzelunternehmerInnen winken meist ab, wenn Du sie zu allgemein fragst, ob sie Hilfe brauchen. Das hängt (nicht immer aber) häufig mit einem gewissen Stolz zusammen, schließlich möchte man keine Schwäche zeigen und Dir etwas aufbürden, worauf Du vielleicht überhaupt keine Lust hast. Manchmal ist es aber auch so, dass die Person so stark in Ihre Arbeit involviert ist, dass sie vor lauter Bäumen den Wald kaum sieht. Fragst Du dann ob sie Hilfe braucht winkt sie im Stress ab. Würdest Du Ihr aber z.B. anbieten bei Deinem nächsten Einkauf ihren Einkauf mit zu erledigen (gemeint ist die Tätigkeit, nicht das bezahlen 😀 ), könnte sie das vielleicht viel dankbarer annehmen und hätte mehr Kapazitäten für ihr Geschäft.

4. (Buy-)Black-Freitag

Kurz nach der Ermordung von Trayvon Martin in den USA und der darauf folgenden BlackLivesMatter-Bewegung, sah ich eine Reihe von Black Communities, die dazu aufriefen von nun an einen (Buy-)Black-Friday zu veranstalten. Das Prinzip ist schnell erklärt:

Ziel ist es, jeden Freitag ALLES Geld, dass man ausgibt nur bei Black-Owned-Businesses auszugeben. 
Beim Afroshop, im Kiosk, Restaurant, Internet (auf Onlineshops), beim Friseur oder Freizeitprogramm etc.

Klar ist, dass das in Deutschland, wo Schwarze Menschen nicht mal annähernd genauso zahlreich wie in den USA vertreten sind KEINE leichte Aufgabe ist, aber selbst wenn es Dir gelingt künftig Freitags (oder an einem beliebigen anderen Tag Deiner Wahl) dem Prinzip so gut es geht nachzukommen, indem Du statt 0-5% irgendwann 20-50% Deines Einkaufsbudgets bei BlackOwnedBusinesses lässt, ist das auch schon eine Leistung. Der Wille zählt. 🙂

Findest Du keine Black-Owned-Businesses in Deiner Umgebung, entscheide Dich doch einfach an Deinem Buy-Black-Tag gar kein Geld auszugeben, sondern es zu sparen. Wozu? Das liest Du bei 5. 😉

5. Frag nicht nach Extrawürsten und Discounts, sondern zahle stolz den VOLLEN Preis

Einer der primären Faktoren, der dafür sorgt, dass ein Business florieren kann, ist das Kunden in es investieren. Auch wenn Du die Person, die es betreibt persönlich kennst oder mit ihr verwandt bist, FRAG DOCH BITTE NICHT NACH EINEM SONDERPREIS FÜR DICH, sondern sei stolz darauf, dass Du mit Deinem Kauf die Existenz einer Schwester/ eines Bruders ein Stück weit mit absicherst!

Klar, man hat nicht immer „genug“ Geld über, um es auszugeben.
Ist das der Fall und Du möchtest dem Business trotzdem helfen, dann sag der Person, die es betreibt, dass Du zumindest einen kleinen Betrag zur Unterstützung spenden möchtest. So überlässt Du es der Person, ob Sie Deine Hilfe dankbar annimmt, oder ggf. so großzügig ist Dir eine “Extrawurst“ zu kochen. 🙂

6. Nutze Crowdfunding und Abomodelle

Auf Patreon.com können vor allem Kreative und Künstler Ihren Fans ihre Arbeit gegen eine monatliche Zahlung anbieten. Hier kannst Du selbst auswählen wieviel Du bereit bist monatlich zu geben, meist schon ab 1€/Monat.

Die Künstler im Gegenzug belohnen Ihre Abonnenten mit Bonusinhalten, die sie den Abonnenten exklusiv zur Verfügung stellen.
Hier kannst Du z.B. die Patreonseite von AlexL, dem Künstler dessen Comic ich ins deutsche übersetzt habe sehen: https://www.patreon.com/alexlartwork

Ähnlich wie Patreon für Künstler gibt es noch viele weitere Plattformen wie z.B. Kickstarter.comstartnext.comindiegogo.com für Startups & Neugründer oder betterplace.org, wo die Initiative Oury Jalloh 2016 einen Spendenaufruf gestartet hat, um ihr unabhängiges Gutachten finanziert zu bekommen.

[bis zum 17.02.19 läuft noch eine Kickstarterkampagne zur Verfilmung der Autobiographie "Allein in einer fremden Welt" von Londri Mingolo]

7. Pleite? Tausch doch!

Es braucht nicht immer Geld, um wirtschaftlich zu handeln. Wenn Du ein eigenes Produkt oder einen Service den Du anbieten kannst hast, solltest Du Dich nicht scheuen in Verhandlungen zu gehen, um zu erhalten was Du benötigst oder möchtest.

Tausche Babysitterleistung gegen Haare-machen, die Erstellung einer Webseite gegen die Reparatur Deines Autos etc. Die einzige Grenze die hier besteht wird  von Deiner Kreativität bestimmt.

8. Trete einer Einkaufsgemeinschaft bei oder gründe eine eigene

Es ist kein Geheimnis, dass Produkte & Dienstleistungen häufig günstiger werden, wenn man sie in größeren Mengen abnimmt.
Also macht es Sinn, wenn Du Dich mit Gleichgesinnten zusammentust, um sich auf bestimmte Produkte zu einigen, die Ihr regelmäßig zusammen einkauft.

Das gilt für Lebensmittel, Gegenstände des täglichen Gebrauchs, Dienstleistungen bis hin zu Events etc.

9. Teile den Artikel und/oder teile uns den Namen eines empfehlenswerten Black-Owned-Businesses mit!

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